Europaassistent/in im Handwerk

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Die Ausbildung im Handwerk wird immer attraktiver. Für junge Menschen, die Fremdsprachen mögen und gerne auch im europäischen Ausland berufliche Erfahrungen sammeln möchten, bietet das Handwerk während der Erstausbildung eine passende Zusatzqualifikation an:

Europaassistent/in im Handwerk

Diese Zusatzqualifikation wird im Rahmen des Differenzierungsbereiches der Berufsschule über zwei Jahre vermittelt. Mit Beginn des zweiten Ausbildungshalbjahres erhalten die Auszubildenden drei Wochenstunden Unterricht pro Woche in der Berufsschule.

Zielgruppe sind Auszubildende, die

  • über die (Fach-) Hochschulreife oder
  • über die Fachoberschulreife ( Mittlerer Bildungsabschluss) sowie eine positive Leistungsbeurteilung durch die Berufsschule verfügen.

Folgende Inhalte und Kompetenzen werden vermittelt:

  1. Fremdsprachliche Kommunikation (hier: Englisch) in 80 h : Bewältigung von beruflichen und alltäglichen Gesprächsituationen
  2. Europäisches Waren und Wirtschaftsrecht in 80 h: Vorbereitung und Durchführung von Auslandsgeschäften einschließlich der Rechtsnormen im europäischen Wirtschaftsgeschehen und der beruflichen Normen
  3. Interkulturelle Kompetenzen in 40 h: Fähigkeit, kulturelle Unterschiede zu erkennen und im beruflichen und alltäglichen Umgang zu berücksichtigen
  4. Europa- und Länderkunde in 40 h: Recherche und Aufbereitung notwendiger Informationen zu den strukturellen und kulturellen Besonderheiten europäischer Länder

Mit der abgelegten

  • Gesellenprüfung
  • KMK-Fremdsprachenprüfung Niveau II
  • Fortbildungsprüfung vor der Handwerkskammer
  • sowie einem Auslandspraktikum von mindestens drei Wochen

wird die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
„Europaassistent im Handwerk" erworben.

Ziele der Zusatzqualifikation sind verbesserte Wettbewerbschancen auf dem europäischen Binnenmarkt für die eigene Firma und bessere Vermittlungschancen auf dem EU – Arbeitsmarkt.