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Tagesausflug nach Paderborn

Kurz vor den Osterferien unternahmen die beiden Unterstufen der kaufmännischen Assistenten einen Tagesausflug ins Heinz-Nixdorf Museumsforum in Paderborn. Hier ihr Bericht ...

Ausflug der ASSU 1 und 2 ins Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn

Wir wollten schon länger mit den beiden Unterstufen einen Tagesausflug machen. Angesichts des Schwerpunktes unseres Bildungsganges – der Informationsverarbeitung – kam uns ein Besuch des Heinz Nixdorf Museumsforums gerade recht. Am 22.03.2007 besichtigten wir dort die Sonderausstellung „Computermedizin“. Sie zeigte, wie der zunehmende Einsatz von unterschiedlichster Computertechnologie die Medizin beeinflusst.

Wir trafen uns um 7.30 Uhr an der Schule. Nachdem sich auch unsere Lehrer, Herr Pätzold und Frau Stachowski, zu uns begeben hatten, ging es mit dem Bus los. Berufsverkehr und ein verspäteter Wintereinbruch zogen die Fahrt in die Länge. Aber das Warten lohnte sich.

Im Museum angekommen, hatten wir noch ein wenig Zeit, uns die Dauerausstellung anzusehen, uns mit dem Angebot an Computerspielen im Foyer die Zeit zu vertreiben oder uns im Bistro zu stärken.

In der Ausstellung lernten wir, wie die Computermedizin in den Bereichen Prävention, Diagnose, Operation und Rehabilitation voranschreitet. Animierte 3D-Bilder vom menschlichen Skelett oder Fotos von menschlichen Organen erleichtern schon heute das Medizinstudium. Zur Prophylaxe von Krankheiten und körperlichen Beschwerden wird Computertechnik auch mit Sport und Bewegung kombiniert. Ein Beispiel dafür, das wir ausprobieren durften, war ein Laufband. Während man lief, konnte man auf einer Leinwand sehen, wie gut man in der Konkurrenz zu einem Marathonweltmeister lief. Wer fernsehen wollte, musste das Fernsehgerät durch Schläge auf einen Boxsack mit Strom versorgen.

Ein wichtiges Thema, welches den normalen Verbraucher sicherlich interessiert, war die Gesundheitskarte. Hier wurde uns erklärt, wie die Abspeicherung und Verwendung der Daten funktioniert. Vor- und Nachteile wurden angesprochen. Einerseits soll der Papieraufwand deutlich vermindert und Doppeluntersuchungen sollen vermieden werden, andererseits besteht die Gefahr des Missbrauchs der privaten Daten. Letztlich wurde uns versichert, dass die Karte kommen wird – früher oder später.

Wie sahen außerdem offene Computertomographen, Kamerakapseln, die dem natürlichen Verdauungsweg entsprechend, mensch­liche Innenansichten zeigen, neueste Prothesen oder Roboterchirurgen, die von Ärzten sogar aus der Ferne bedient werden können. Wie man das Operieren mit Hilfe dieser Roboterarme übt, konnten wir sogar testen.

Nach der Führung sahen wir uns die Ausstellung allein noch etwas genauer an und probierten einige Geräte aus. Für manchen von uns sind die Ergebnisse eines Tests zum biologischen Alter sehr ernüchternd ausgefallen. Waren wir doch auf einmal um 30 Jahre gealtert. Außerdem konnte man sein Hör- und Sehvermögen testen, einen mit Sensoren ausgestatteten Rollstuhl ausprobieren oder es sich einfach in den traumhaften Massagesesseln gut gehen lassen.

Nach dem Besuch im Museum hatten wir noch Gelegenheit, uns in der Innenstadt Paderborns aufzuhalten. Angesichts des Wetters begnügten wir uns jedoch mit einem kurzen Stopp zum Essen, z. B. in der einzigen Dönerbude der Innenstadt. So waren wir um 17.00 Uhr nach einer zügigen Heimfahrt wieder zurück an der Schule.

Ugurcan Erdogan, Daniel Thomas Schmerge, Carina Schmidt, Christoph Spitzer, Lisa von Klitzing