Was ist los am Berufskolleg Gladbeck?

Anuga 2011

Auch in diesem Schuljahr waren Auszubildende des BKG auf der größten Nahrungs- und Genussmittelmesse der Welt.

 

 

Zu Besuch auf der weltgrößten Nahrungs- und Genussmittelmesse der Welt Am 10. Oktober 2011 war der komplette Bildungsgang Einzelhandel in Köln, denn dort fand die Anuga statt. Wir haben die Karten für die Messe geschenkt bekommen, da viele Schülerinnen und Schüler an Wettbewerben der Zeitschrift Grips und Co erfolgreich teilgenommen haben. Viele Azubis waren begeistert von den Eindrücken der Messe, insbesondere von den Möglichkeiten, Köstlichkeiten aus aller Welt probieren zu können und internationale Händler kennenzulernen. Nachfolgend der Bericht von Christa Lauer, Schülerin der Unterstufe: Anuga Köln 2011 Was ist die Anuga eigentlich? Sie ist die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie/Außer-Haus-Markt. Einmal im Jahr versammeln sich dort Unternehmen, die ihre neuesten Produkte vorstellen und auf den Markt bringen wollen. Dieses Jahr beteiligten sich 6596 Unternehmen aus 100 Ländern auf einer Bruttoausstellungsfläche von 284.000 m² und es kamen über 155.000 Fachbesucher, die sich die neuesten Kreationen anschauten und darüber entschieden, ob sie diese Produkte in ihren Geschäften verkaufen wollen. 

Das Messekonzept der Anuga ist einzigartig: Mit 10 Fachmessen unter einem Dach verbindet sie Nachfrage und Angebot. Die zehn Fachmessen bilden: Anuga Fine Food, Anuga Drink, Anuga Chilled & Fresh Food, Anuga Meat, Anuga Frozen Food, Anuga Dairy, Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages, Anuga Organic, Food Service, Anuga RetailTec. Es ist also für jeden etwas dabei. Zusätzlich zu diesen Fachmessen gibt es auf der Ernährungsmesse noch neun Trendthemen, dort werden alle wichtigen Zukunftstrends vorgestellt.

 

anuga2011  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Zug, Bus und Auto ist die Messe leicht zu erreichen. Parkplätze, Bahnsteige, Busstationen und der nahe gelegene Flughafen machen die Anuga zu einer Messe der kurzen Wege. Wir sind mit dem Zug gefahren. Schon auf der halben Strecke hat man sofort erkannt, wer zur Anuga fährt und wer nicht. Der Zug war voll und es waren dort schon alle Länder vertreten. Nach ungefähr eineinhalb Stunden kamen wir in Köln an und nach einem Fußweg von knapp fünf Minuten konnten wir die Messehallen sehen. Es gab keine Möglichkeiten, sich zu verlaufen, weil die ganzen Menschenmassen nur in eine Richtung strömten. Schon das allein war ein Spektakel. Im Eingangsbereich konnte man seine Jacken und Taschen abgeben oder sie einfach mit rein nehmen. Die Entscheidung war jedem selbst überlassen. Durch Schranken gelangte man in einen langen hellen Gang, der einen dann direkt zur Messe führte. Wenn man nicht wusste, wo man zuerst hin wollte, dann konnte man sich sehr gut an den vielen Schildern orientieren, die einem genau den Weg zeigten. Die Anuga bietet den Besuchern an, sich auch schon vor der eigentlichen Messe ausgiebig zu informieren. Mit 50 Euro je Karte für einen Tag sind die Preise durchaus erschwinglich. Wenn man sich die Messe in aller Ruhe anschauen möchte, dann kann man sich natürlich auch eine Karte für mehrere Tage kaufen. Für zum Beispiel fünf Tage liegt der Preis bei 86 Euro. Überall, wo man hin kam, gab es einen neuen Stand, der einen zum Staunen brachte. Ob den so genannten Bubble Tea, der kleine Gelee-Stückchen beinhaltete, oder die verrücktesten Eissorten. Probieren war angesagt. Fast überall standen Teller mit kleinen Häppchen drauf, wo man sich bedienen konnte. Hier und da konnte man sich Informationen abholen, entweder als Broschüren oder bei den Standinhabern persönlich. Auch für den großen Hunger wurde gesorgt. In jeder Halle gab es einen kleinen Imbissstand mit Stühlen und Tischen. Dort konnte man dann in Ruhe essen und trinken und sich über das Gesehene austauschen. An einem Tag alle Hallen durchzusehen war kaum zu schaffen, außer wenn man sich in jeder Halle auf die interessantesten Stände konzentrierte. Alles in allem war für jeden Liebhaber etwas dabei und es lohnt sich auf jeden Fall, einmal die Anuga zu besuchen. Damit ihr versteht, was eine Fachmesse ist, würde ich euch gerne eine etwas genauer vorstellen. Die Fachmesse Anuga Chilled & Fresh Food. Dort findet man alle Neuheiten und alle Trends in diesem Bereich. Sie umfasst die Bereiche Feinkost, Fisch sowie Obst & Gemüse. Fakten aus dem Jahre 2009: Es waren knapp 100 Aussteller aus 14 Ländern vertreten. 97 % der Besucher waren damals vom Angebot überzeugt. Jede Fachmesse hatte ihren eigenen persönlichen Ansprechpartner. An diesen konnte man sich als Fachbesucher wenden und noch weitere Informationen einholen.