Was ist los am Berufskolleg Gladbeck?

Mülltrennung und -vermeidung

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Mülltrennung, Müllvermeidung und Ressourcenschonung am BK Gladbeck

 

 

 

Mülltrennung und Müllvermeidung

Seit nun fast zwei Jahren wird in den Elektronikerklassen des Berufskollegs Gladbeck erfolgreich der Müll getrennt und entsorgt. Eine geplante Ausweitung auf andere Bildungsgänge konnte bis auf eine Ausnahme leider nicht realisiert werden.

 

Idee

Die Idee, Mülltrennung am BK Gladbeck zu realisieren, ist bei einem Treffen des Ökonetzwerkes, in dem die Berufskollegs des Kreises Recklinghausen zusammengeschlossen sind, entstanden. Die Vertreter des Berufskollegs Kuniberg Recklinghausen berichteten von ihren Mülltrenn- und Müllvermeidungsprojekten, die einen Wettbewerbscharakter hatten und gut anliefen. In allen Fällen hielt die Motivation der Schülerinnen und Schüler nur einige Wochen. Anschließend verfielen sie wieder in ihre ursprünglichen Verhaltensweisen. Die anderen Berufskollegs berichteten ebenfalls, dass Mülltrennung bei ihnen nicht realisiert wird.

Der Vertreter des Berufskollegs Gladbeck hatte die Idee, ein anderes Konzept der Mülltrennung in seinen Klassen zu etablieren. In dem Konzept erhält ein Ökobeauftragter eine zentrale Funktion.

 

Beschluss und Projektgruppe

Der Beschluss, Mülltrennung bei den Elektronikern umzusetzen, wurde auf der Bildungsgangkonferenz der Elektroniker im Dezember 2009 einstimmig gefasst. Seit der Konferenz wird die Trennung in den Elektroniker-Klassen praktiziert.

 

Realisierung

In dem Klassenraum befinden sich drei Mülleimer, mit denen zwischen Wertstoff, Papier/Pappe und Restmüll differenziert werden kann. Kurz vor Ende des Unterrichtstages werden der Wertstoffmüll und das Altpapier von einem Klassenmitglied in den entsprechenden Tonnen auf dem Schulhof entsorgt. Die anderen Klassenmitglieder warten so lange, bis der entsprechende Schüler zurück ist.

Da nicht jede Lehrerin und jeder Lehrer in ihrem oder seinem Unterricht die korrekte Mülltrennung beobachten kann oder will, wurde in jeder Klasse ein Ökobeauftragter „gewählt". Seine Aufgaben sind:

-       auf die Mülltrennung zu achten und ggf. zu ermahnen;

-       die Lehrerin/den Lehrer der letzten Unterrichtsstunde kurz vor Unterrichtsende ggf. daran zu erinnern, dass Papier- und Wertstoffmüll noch geleert werden müssen.

 

 

Die Bezeichnung Ökobeauftragter wurde ursprünglich so gewählt, da garantiert keine Schülerin und kein Schüler das Bestreben haben wird, einen Posten mit diesem Namen zu bekleiden. In diesem Schuljahr hat sich nun gezeigt, dass der Posten begehrt ist. Zum Teil mussten Wahlen durchgeführt werden. Im ursprünglichen Fall wurde vor der Wahl vom Klassenlehrer bereits ermittelt, wer für diese Position geeignet ist. Nach der Frage, wer gerne den neuen Posten bekleiden möchte, wurde so lange die Ruhe ertragen, bis eine der in Frage kommenden Personen sich reckte oder die Haare kratzte. Dieses wurde als Meldung betrachtet und die Person per Applaus, Klassenapplaus, Handschlag und lobende Worte direkt ins Amt eingeführt.Angenommen haben alle „gewählten" Ökobeauftragten.

Ebenfalls führen alle Ökobeauftragten ihre Aufgabe gewissenhaft aus.

 

 

Kontinuität und Ausweitung

In den vergangenen zwei Jahren wurden fast nur positive Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht. Gelegentlich mussten die angehenden Elektroniker daran erinnert werden, dass wir Mülltrennung betreiben. Die Übertragung des Projektes gelang leider nur auf das Berufsgrundschuljahr BGE. In diesem Vollzeitbildungsgang existiert nun auch der Ökobeauftragte.

 

 

Ressourcenschonung mit Hilfe eines Eine-Welt-Ladens

Schülerinnen und Schüler der gesamten Elektroabteilung betreiben seit dem vergangenen Schuljahr einen Eine-Welt-Laden als Schülerfirma. In diesem Laden werden neben Eine-Welt-Produkten wie Schokolade und Fruchtgummis auch Recycling-Schreibwaren zu schülerangemessenen Preisen (z.B. Collegeblock € 1,25) veräußert. Ziel ist es, mit dem Erlös Bildungsprojekte in Entwicklungsländern und Umweltprojekte zu unterstützen. Die Warenpalette wird in einem kleinen Wandschrank angeboten. Gelegentlich finden sich motivierte Schüler, die mittels eines Bollerwagens die Produktpalette des Ladens auf dem Schulgelände offerieren. Als Kunden konnten bisher jedoch fast nur Schüler der Elektroabteilung gewonnen werden. Der wirtschaftliche Erfolg hält sich somit in Grenzen.

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Andro und Eren mit Bollerwagen                    

 

Durch die Aktivitäten in dem Eine-Welt-Laden waren die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Schülerfirma bereits in der Lage, die erste Spende von 100 Euro der „GAGU-Zwergenhilfe e.V." zuzuführen. Der Schermbecker Verein baut in Sierra-Leone eine Schule mit angeschlossenem Internat auf.

Trotz des bezogen auf die investierte Zeit geringen wirtschaftlichen Erfolgs soll die Tätigkeit des Ladens aufrecht erhalten bleiben, da somit der Eine-Welt-Gedanke unterstützt wird und viele Schülerinnen und Schüler (genaugenommen Elektroniker) auf Recyclingpapier umgestiegen sind. Aufgrund des einseitigen Kundenstammes wurde der Verkaufsbereich in den Flur der Elektroabteilung verlegt. Der ursprüngliche Laden wird nur noch als Lager genutzt.

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Burak und Belhasan vor dem Lager

 

Dieser Text wurde von Dirk Buddenkotte verfasst.

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