Was ist los am Berufskolleg Gladbeck?

Roboter surren im Multiraum

Elektroniker als Tutoren an der Grundschule

Knappe vierzig Minuten hat es gedauert, bis „Robo“ seine erste Runde durch den Multiraum der Gemeinschaftsgrundschule drehte. Roboter AG Grundschule SchermbeckAusgestattet mit einem Lego-NXT-Roboterset und einem Laptop haben Christian, Nils und Ragnar ihn gebaut und programmiert.

Gemeinsam mit fünfzehn weiteren Dritt- und Viertklässlern bilden die drei Grundschüler die diesjährige Roboter -AG der Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck. Aufgeteilt in sechs Kleingruppen wurden so neben Robo auch Roger, Wall-E, ET, Robbi und Teufelspanzer zum Leben erweckt.

 

Unterstützt werden die Jungingenieure von Sabine Porsche, Florian Horstmann und Dirk Buddenkotte. „Vor der ersten Einheit waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr aufgedreht. Sobald allerdings die Bausätze ausgeteilt wurden, haben die Gruppen konzentriert und zielorientiert gearbeitet“, sind sich Sabine Porsche und Dirk Buddenkotte einig.Ziel der ersten neunzig Minuten war es, das Basis-Roboterfahrzeug zu bauen und mittels Programmierung zum Fahren zu bringen. Dieses stellt die Grundlage für die weiteren sechs Termine dar.

 

„In den kommenden Wochen werden wir mit unterschiedlichen Sensoren arbeiten, so dass Hindernisse erkannt oder vorgezeichnete Bahnen verfolgt werden können. Auch Farberkennung wird ein Thema sein.“ erläutert Florian Horstmann das weitere Vorgehen. Mit dem Einstieg waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Die ausgelassene Stimmung im Multiraum, während die Roboter ihre Bahnen zogen, war von den abholenden Eltern nicht zu überhören.

 

Die Roboter-AG ist eines der Technikprojekte, mit denen das Berufskolleg an der Kampagne „Schule der Zukunft“ teilnimmt. Organisiert wurde diese AG durch den Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule und der Elektroabteilung des Berufskollegs. Finanziert wurden die Roboter durch Mittel des Gladbecker ZdI-Kreises „I+I=Z- Ingenieure +Informatiker = Zukunft“. In diesem Kreis haben sich die Stadt Gladbeck und viele Gladbecker Schulen sowie Unternehmen zusammengeschlossen, um naturwissenschaftlich-technische Arbeitsgemeinschaften zu fördern.Die Rechner wurden vom Berufskolleg zur Verfügung gestellt.