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Im Foyer des Neubaus stellten sich die Direktkandidaten zur Landtagswahl den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Viele Schülerinnen und Schüler des
Berufskollegs dürfen am 9. Mai zum ersten Mal wählen, sind aber unentschlossen,
wem sie ihre Stimme geben sollen. Aus diesem Grunde hatte die Schülervertretung
die Direktkandidaten Michael Hübner (SPD), Michael Dahmen (CDU), Sascha Krinke
(FDP), Andreas Kemna (Grüne) sowie Ralf Michalowsky (Linke) zu einer
Podiumsdiskussion eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am Dienstag
standen natürlich Fragen zur Schulpolitik: Wenn doch immer betont werde, wie
immens wichtig Bildung sei, warum gebe es dann kaum spürbare Veränderungen im
Schulalltag? Alle Vertreter waren sich einig in der Wichtigkeit der Bildung;
unterschiedlicher Meinung war man jedoch hinsichtlich des bereits Erreichten.
Während Michael Dahmen auf die Erfolge der bestehenden Regierung in Düsseldorf
hinwies, unterstützte Michael Hübner die Einschätzung eines Lehrers, dass es
Forderungen nach kleineren Klassen, mehr Lehrern usw. immer schon gegeben habe,
Veränderungen in positiver Hinsicht allerdings kaum. Daraufhin machte Pascal
aus der Höheren Berufsfachschule für Technik darauf aufmerksam, dass es vor
allem auf eine gute Motivation der Schüler ankomme, dann kämen Anstrengung und
gute Leistungen von allein. Dazu müssten aber die Perspektiven für die Zeit
nach der Schule verbessert werden.
Interessiert zeigten sich die
Schülerinnen und Schüler auch an der Forderung der Grünen, die sog. „weichen"
Drogen zu legalisieren. Mit Ausnahme von Michael Dahmen sprachen sich alle
Vertreter dafür aus, da beispielsweise Alkohol legal sei, jedoch in viel
größerem Maße missbraucht würde als beispielsweise Cannabis. Auch an
verbesserten Freizeitangeboten für Jugendliche zeigten die jungen Menschen
Interesse. Ralf Michalowsky verwies auf bestehende Möglichkeiten wie das
Kommunale Kino, während Michael Dahmen auf die Nähe anderer Ruhrgebietsstädte
hinwies, die eine Vielzahl von Alternativen böten. Abschließend forderte die
SV-Vorsitzende Yasemin Kurt alle Mitschülerinnen und Mitschüler auf, von ihrem
Wahlrecht Gebrauch zu machen und bewusst das Kreuzchen zu setzen.
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